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Konzept Klasse 5-10

Jahrgang 5/6 – Ankommen und Orientierung

In diesen ersten beiden Jahrgängen ist es von besonderer Bedeutung, dass die Schülerinnen und Schüler an der neuen Schule ankommen, sie sich kennenlernen und eine gemeinsame Basis an Kenntnissen und Fähigkeiten gelegt wird.

Jahrgang 5:

– Ein gelungener Start in die neue Schule
Damit der Einstieg an der neuen Schule für alle möglichst angenehm und konfliktfrei verläuft, beginnt das Schuljahr mit einer Einführungswoche. In dieser Woche steht das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt – ebenso wie die Bildung einer starken Klassengemeinschaft, die gezielt unterstützt und gefördert wird.

– Highlights der Einführungswoche
Die Woche bietet viele spannende Aktivitäten, darunter:
– eine Schulrallye zur Orientierung im Gebäude und auf dem Gelände
– Einführung in den Schulvertrag und das Hausaufgabenheft
– gemeinsame Regelvereinbarungen
– ein gemütliches Frühstück in der Klasse
– ein Aktionstag in der ländlichen Umgebung mit Gruppenaktivitäten, z. B. ein kreatives Land-Art-Projekt

– Lernmethoden gemeinsam festigen
Zusätzlich werden in dieser Woche wichtige Lernmethoden aufgefrischt oder neu eingeführt – etwa die Organisation der Mappen oder das Führen des Hausaufgabenheftes. So entsteht eine gemeinsame Basis für erfolgreiches Lernen.

– Individueller Unterricht mit Blick auf die Jahrgangsstufe
Alle Schülerinnen und Schüler werden gemeinsam mit ihrer Jahrgangsstufe unterrichtet. Dabei wird im Unterricht auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen Rücksicht genommen – durch Aufgaben und Inhalte auf verschiedenen Schwierigkeitsniveaus, sodass jede und jeder bestmöglich gefördert werden kann.

– Verlässliche Begleitung durch Klassenlehrkräfte
Das Klassenlehrerprinzip sorgt dafür, dass die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer möglichst viele Stunden in der eigenen Klasse unterrichtet und die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Fächern begleitet. Gleichzeitig achtet die Schule darauf, dass nur wenige Lehrkräfte pro Klasse eingesetzt werden, um eine vertraute Lernumgebung zu schaffen.

– Teamarbeit im Kollegium
Lehrkräfte arbeiten in Jahrgangsteams zusammen – sowohl fachlich als auch pädagogisch. Dabei ist auch die enge Zusammenarbeit mit Förderschullehrkräften ein wichtiger Bestandteil.

– Einheitliche Unterrichtsplanung für faire Bedingungen
In den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik wird der Unterricht parallel geplant. Die Lehrkräfte schreiben möglichst an denselben Tagen die gleichen Klassenarbeiten. So entsteht ein einheitliches Lernniveau, das später eine faire und objektive Einteilung in das Kurssystem ermöglicht.

 

Jahrgang 6

Ab diesem Schuljahr werden Wahlpflichtkurse angeboten. Dazu gehören in der Regel Kunst, Musik und Werken, aber auch der Schulsanitätsdienst oder Medienerziehung.

Leistungsstarke Schüler können Französisch oder Russisch als zweite Fremdsprache (4 stündig) wählen. Schüler, die sich nicht für die zweite Fremdsprache entscheiden, nehmen an 2 Wahlpflichtkursen teil.

Diese Wahlpflichtkurse finden jahrgangsübergreifend statt, d.h. dort kommen Schüler und Schülerinnen aus beiden Parallelklassen zusammen.

Jahrgang 7 und 8 – Ausrichtung und Beratung

Die Schülerinnen und Schüler werden nun in den Fächern Englisch und Mathematik in auf zwei Leistungsniveaus unterrichtet. Es findet eine Einteilung in Grund- und Erweiterungskurse (G- und E- Kurs) statt. Im Grundkurs wird nach den Vorgaben des KC für die Hauptschule und im Erweiterungskurs nach den Vorgaben des KC für die Realschule gearbeitet. Ein Wechsel kann zu jedem Halbjahr stattfinden. Die Entscheidungen trifft die Klassenkonferenz auf Vorschlag der Fachlehrerin oder des Fachlehrers unter Berücksichtigung der Noten der schriftlichen, mündlichen Leistungen und anderen fachspezifischen Lernkontrollen sowie der Gesamtpersönlichkeit der Schülerin oder des Schülers. Die Schülerinnen und Schüler werden in anderen Fächern weiterhin im Klassenverbund unterrichtet.

Jahrgang 7

Nun beginnt eine erste berufliche Orientierung. In Zusammenarbeit mit der Berufsbildenden Schule in Alfeld findet ein Kompetenzfeststellungsverfahren statt, in dem die Schülerinnen und Schüler eine Einschätzung bezüglich ihrer besonderen Fähigkeiten und Neigungen erhalten. Es finden die ersten Beratungsgespräche bezüglich der Ausrichtung im 9. Jahrgang statt. Die Erziehungsberechtigten sowie die Schülerinnen und Schüler sollen so früh wie möglich darüber in Kenntnis gesetzt werden, von welchen Voraussetzungen man ausgehen muss. Es soll schon in diesem Jahrgang erörtert werden, welche schulischen Chancen existieren bzw. welche Verbesserungen zu einem höherwertigen Abschluss führen können. Eine transparente und offene Gestaltung der Beratung in Kombination mit der individuellen Lernentwicklung soll etabliert werden.

Jahrgang 8

Mit dem Unterrichtsfach Deutsch wird der dritte Fachleistungskurs gebildet. Am Ende des 8. Jahrganges werden die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage der Zeugnisse und der Lernberichte für den Übergang in den 9. Jahrgang beurteilt. Auch in diesem Jahrgang findet zusätzlich zu den Elternsprechtagen ein Beratungsgespräch bezüglich der Schulzweigzuweisung statt. Dieses findet im ersten Halbjahr statt, damit die Schüler-innen und Schüler noch genügend Zeit für die Optimierung ihrer Leistungen haben.

Jahrgang 9 und 10 – Berufsorientierung und Abschluss

Im 9./ 10. Jahrgang sind die Schüler in hauptschulbezogene und realschulbezogene Zweige bzw. Klassen eingeteilt. Am Ende des 9. Jahrgangs können die Hauptschüler einen Hauptschulabschluss erwerben. Wenn die  Leistungen dem nötigen Niveau entsprechen können sie in den 10. Jahrgang versetzt werden und somit auch den Realschulabschluss anstreben.

Die Schülerinnen und Schüler im Realschulzweig wählen im 9. und 10. Schuljahr einen Profilschwerpunkt (Fremdsprachen oder Wirtschaft oder Gesundheit und Soziales oder Technik). Sie bereiten sich zugleich aber auch theoriebezogen auf den Realschulabschluss oder in vielen Fällen auf den „Erweiterten“ vor, der den Übergang in die gymnasiale Oberstufe ermöglicht. Alle Abschlüsse, die es an der Haupt- und Realschule gibt, können von den künftigen Oberschülern erworben werden. Der Weg ist nun individueller und flexibler.

Durch diese Struktur bleiben die Schüler in den meisten Stunden zusammen, können sich gegenseitig unterstützen und werden nicht wie an der Haupt- oder Realschule unnötig früh in ihrer Entwicklung festgelegt. Sogenannte „Spätentwickler“, die am Ende des 4. Schuljahr noch nicht ihr gesamtes Potential ausgebildet haben oder zu diesem Zeitpunkt noch zu kindlich-verträumt sind, haben auf diese Weise die Möglichkeit, sich mindestens vier Jahre länger als bisher zu entfalten und ihre Stärken auszubilden.

Wir vereinen die Vorzüge von Haupt- und Realschule sowie Oberschule!

Darüber hinaus…

… finden an unserer Schule Wahlpflichtkurse sowie Arbeitsgemeinschaften jahrgangs- und schulzweigübergreifend statt. Ebenso nehmen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam an Projekten, Tagesfahrten, Klassenfahrten und an der Projektwoche teil. Somit ist gewährleistet, dass die Schulzweige weiterhin miteinander kooperieren und miteinander verbunden bleiben.

Welche Hilfen gibt es an der OBS Delligsen?

Wir verfolgen und dokumentieren die individuelle Lernentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler und setzten die Ergebnisse in einem differenzierten Unterricht nach den Grundsätzen der Förderung und Forderung um.

Jeweils zur Mitte eines Schulhalbjahres finden Elternsprechtage statt. Hier wird in einer Bilanz des ersten Vierteljahres auf die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler geschaut mit dem Ziel, Perspektiven mit Blick auf das nächste Zeugnis zu entwickeln.

Welche Vorteile bietet die OBS Delligsen?

Die Schulform ist durchlässig, die pädagogische Arbeit erfolgt teamorientiert und wir sind eine teilgebundene Ganztagsschule.

„Durchlässig“ bedeutet, dass während der gesamten Schulzeit individuelle Stärken gefördert werden, um den für die Schülerinnen und Schüler bestmöglichsten Abschluss zu erzielen. Der Unterricht berücksichtigt Maßstäbe der inneren Differenzierung und die Schüler lernen und leben in einem gleichbleibenden und vertrauten Klassenverband.

„Teamorientierung“ bedeutet, dass alle Klassen von einem Klassenlehrerteam betreut werden und grundsätzlich möglichst wenige Lehrerinnen und Lehrer in einer Klasse unterrichten. Fach- und Klassenlehrerteams beraten sich in Konferenzen über pädagogische Grundsätze, fachlich- didaktische Arbeitsweisen und –inhalte und individuelle Lernentwicklungen.

„Ganztagsschule“ heißt Kontinuität im Bereich des Nachmittagsangebotes, d.h. eine Verzahnung von verpflichtenden Ganztagsinhalten sowie eine Hausaufgabenhilfe bilden in Kombination mit attraktiven, auf Schülerinteressen aufbauenden Kursangeboten ein Gesamtkonzept.

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